Neuer Konvent in Fremdingen

Meldung

Vor dem neuen Konvent: (1. Reihe, v.l.) Bürgermeister Frank-Markus Merkt, Pfarrer Manfred Finger, Sr. Jis Therese, Sr. Helen Mary, Sr. Elizabeth (2. Reihe, v.l.) Direktorin Lotte Krantz-Heidrich, Severin Kuhn und Bernhard Reitnauer aus der Hauptgeschäftsstelle der Ordenswerke des Deutschen Ordens.

Die Pflege- und Senioreneinrichtung Schloss Hochaltingen – Haus St. Marien hatte am Montag, den 9. April, allen Grund zu feiern: Die indischen Ordensschwestern der Franciscan Sisters of Holy Annunciation (FSHA), die sich seit Februar zusätzlich zum bisherigen Personal um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern, feierten die Neugründung ihres Konventes auf dem Schlossgelände, die von dem Hausgeistlichen der Einrichtung, Pfarrer Manfred Finger, durch eine Segnung der Räumlichkeiten und einen kleinen Festakt vollzogen wurde.
Als Gäste waren der erste Bürgermeister von Fremdingen, Frank-Markus Merkt, sowie Bernhard Reitnauer, der beim Deutschen Orden unter anderem für Gestellungsfragen zuständig ist, und Severin Kuhn, Leiter der Fachbereiche Altenhilfe und Behindertenhilfe in den Ordenswerken des Deutschen Ordens, anwesend.
Im Rahmen eines kleinen Festaktes und bei strahlendem Sonnenschein segnete Pfarrer Finger die Räumlichkeiten des ehemaligen Verwaltergebäudes, in denen die drei Ordensschwestern in Zukunft ein Zuhause finden werden. Durch die Konventgründung und die damit notwendig gewordene Sanierung erhielt das baufällige Gebäude nicht nur eine neue Bestimmung; sondern konnte so auch vor dem Einsturz bewahrt werden. Die Direktorin des Hauses St. Marien, Lotte Krantz-Heidrich, bedankte sich herzlich bei Bürgermeister Merkt für die großzügige finanzielle Unterstützung zur Sanierung: „Uns ist wichtig, dass neben der Pflege auch Spiritualität in unserer Einrichtung erfahrbar wird. Durch Ihre großzügige Unterstützung leisten Sie und die Gemeinde Fremdingen einen wesentlichen Anteil hierzu. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich im Namen aller Bewohnerinnen und Bewohner von Schloss Hochaltingen – Haus St. Marien!“. Dann führte sie weiter aus: „Wir freuen uns, dass uns nach der langen Vorbereitungszeit die Konventgründung auf dem Schlossgelände gelungen ist. Die Schwestern haben sich bereits gut eingelebt und werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch den Mitarbeitern sehr geschätzt.“ Sie schloss mit den Worten: „Insgesamt lässt sich bereits heute sagen, dass Pfarrer Finger und die Ordensschwestern eine wahre Bereicherung für uns und das Leben auf Schloss Hochaltingen sind. Wir freuen uns sehr über diesen gelungenen Start und die hoffentlich vielen fruchtbaren Jahre einer guten Zusammenarbeit und Nachbarschaft.“
Als Symbol hierfür überreichte Lotte Krantz-Heidrich Präsente (Brot und Salz) sowie eine Zimmerpflanze.